Das Feldhamsterprojekt des NABU Mannheim

Feldhamster

Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist ein possierliches, mutiges und farbenfrohes kleines Säugetier. Früher war er ein häufiger Bewohner unserer Feldflur. Nach Jahrzehnten der intensiven Bekämpfung als Getreideschädling, aber auch durch die Zerschneidung und die Verkleinerung seiner Lebensräume durch Straßen und Neubaugebiete sowie vor allem durch die moderne industrielle Landwirtschaft ist der Feldhamster heute nahezu vollständig von unseren Äckern verschwunden.

In Deutschland ist der Feldhamster stark gefährdet, in Baden-Württemberg sogar vom Aussterben bedroht. Einige der letzten Verbreitungsgebiete des Feldhamsters in Baden-Württemberg, aber auch in ganz Deutschland, liegen mitten in Mannheim sowie in der unmittelbaren Umgebung der Quadratestadt. Aber auch hier sind die Feldhamsterpopulationen massiv vom Aussterben bedroht.

Der NABU Mannheim hat deshalb ein Feldhamster-Projekt ins Leben gerufen, um sich auf verschiedene Art und Weise für den Schutz dieser so seltenen und nach EU-Recht (Anhang IV der FFH-Richtlinie) streng zu schützenden Art in Mannheim zu engagieren.

Aktuelles


Dies und das und anderes

Schon letztes Jahr hatten die Hamster mit dem Problem zu tun, dass die Getreide-Ernte bereits Ende Juli abgeschlossen war.Wie sich dieses Jahr zeigt, ist das noch steigerungsfähig: die lang anhaltende Trockenperiode hat den Erntetermin nochmals um ein bis zwei Wochen vorgeschoben. Und das soll mittel-und langfrstig zum Normalfall werden. Dann werden wir uns langsam  auf eine Winterfütterung vorbereiten und Futterkisten aufstellen müssen ( ein Scherz -oder auch nicht).

von Bernd Gremlica

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Stellungnahme zum Jahresabschlussbericht

In eigefügter pdf-Datei findet sich die Stellungnahme zum Jahresabschlussbericht ( anklicken)

Adressat der Stellungnahme sind die Stadt Mannheim und das Land Baden-Württemberg.

von Bernd Gremlica

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Feldhamster-Bericht liegt vor

Der Jahresabschlussbericht 2017 liegt jetzt vor (Artenhilfsprogramm Feldhamster der Stadt Mannheim, Bearbeitung Weinhold/Sander/Heimann, Institut für Faunistik).Seite 2005 wird der Jahresabschlussbericht erstellt und veröffentlicht.Der Bericht ist Bilanz und Ausblick.

von Bernd Gremlica

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Hinweis

Dass hier seit einigen Monaten keine neuen Nachrichten reingestellt wurden, heisst nicht, dass unsere Hamsterschutz-Arbeit ( wieder mal) eingeschlafen ist.Vielmehr Schwierigkeiten verschiedener Art. Hauptproblem für uns ist , dass die von uns gewünschte Gesprächsrunde mit der zuständigen Landsbehörde noch immer nicht zustande gekommen ist.Dabei hatten wir eine Reihe von Problempunkten im seitherigen Hamsterschutz aufgelistet, die besprochen und abgeklärt werden sollten.

von Bernd Gremlica

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Eine Bilanz der Vertragsflächen-Begehungen

Die Ausweisung von Vertragsflächen wird erst dann erfolgversprechend sein können,wenn das eingebettet ist in ein langfristig angelegtes Feldhamsterschutz-Programm.Und hier hapert es beim Land Baden-Württemberg.In so einem Gesamtkonzept wäre auch zu erläutern, wie man hamsterfreundliche Flächen so einrichten will,dass eine optimale Grundlage geschaffen wird, stabile und überlebensfähige Populationen aufzubauen.

von Bernd Gremlica

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Die Vertragsflächen im Häusemer Feld

Das Gebiet liegt östlich von Seckenheim.Für den Feldhamster von Bedeutung: nach Osten hin bildet die Bahntrasse eine ( schwer zu überwindende) Schranke;Nach Süden hin blockieren Straßenbahntrasse und v.a. die L637 eine Verbindung zum Oberfeld.Aber nach Westen eröffnet sich mit dem Wörthfeld ( Gemarkung Ilvesheim) ein weites Ausbreitungsfeld.Auch nach Norden gibt es auf der Gemarkung Edingen-Neckarhausen reichlich Ausbreitungsmöglichkeiten.

von Bernd Gremlica

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Die Vertragsflächen in Straßenheim

Auswilderungsfläche Luzerne /Hafer mit Elektrozaun

Von ihren Ausmaßen her ist die Straßenheimer Flur für die Feldhamster -Wiederansiedlung natürlich besonders interessant.Und keine Neubaugebiete, die sich weiter in die Landschaft reinfressen. Verkehrswege-Problematik geht gegen Null.Die Westgrenze ist die Autobahn. Einzige Straße ist der Straßenheimer Weg, der im  Norden liegt - wird abends kaum befahren. Im Süden quert dann noch die Straßenbahn-Trasse Wallstatt-Heppenheim das Hamster-Gebiet.

von Bernd Gremlica

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Die Vertragsflächen im Oberfeld

Seckenheim und Suebenheim bilden die Westgrenze des vergleichsweise kleinen Gebiets.Die nördliche Grenze ist die L 637. Das Wabco-Betriebsgelände und die sich südlich anschließenden Kleingärten bilden die Ostgrenze ( nach Osten angrenzend die parallel verlaufende Bahntrasse).Schließlich Autobahn und Schwabenstraßen die Grenze im Süden.

von Bernd Gremlica

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